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Test mit selbstfahrendem Wagen Tesla überwacht uns alle – ob wir wollen oder nicht

Acht Kameras filmen die Umgebung der autonomen Autos. Wir haben sie ausprobiert: Wie weit die Linsen reichen, wie Passanten reagieren, was der Datenschützer sagt – und was auf Youtube landet.

Heimlich aufgezeichnet: Auf unserer Probefahrt waren sich Passanten nicht bewusst, dass sie gefilmt werden.
Video: Boris Gygax

Kaum eine andere Automarke hat in den vergangenen Jahren so viel Furore gemacht wie Tesla. Der Konzern von Elon Musk hat einen neuen Standard für Elektroautos und autonomes Fahren etabliert. Die Wagen gelten als Statussymbol. Allein in der Schweiz wurden in den vergangenen drei Jahren rund 12’000 Teslas neu zugelassen. Doch gänzlich ungetrübt ist der Fahrspass nicht – zumindest aus datenschutzrechtlicher Sicht. Denn die Autos sind nicht nur Transportmittel, sondern auch Überwachungsmaschinen, die Daten sammeln und diese an Tesla in die USA weiterleiten können. Wir wollten genauer wissen, was der Tesla alles aufnimmt, und haben gemeinsam mit der Abteilung für Automobiltechnik der Berner Fachhochschule ein Model 3 untersucht.

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