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Es droht noch mehr Ärger (Kacheltest)

Die Rekordstrafe von 2,42 Milliarden Euro ist nur der Anfang – denn die EU hat zwei weitere Verfahren gegen Google am Laufen.

Brüssels starke Frau genoss den Moment sichtlich. Zuerst fotografierte Margrethe Vestager mit ihrem Handy die Fotografen vor ihrem Pult, dann schenkte sie sich in aller Ruhe ein Glas Wasser ein. Die EU-Wettbewerbshüterin verkündete gestern in Brüssel die Rekordstrafe von 2,42 Milliarden Euro gegen Google. Es war ein Paukenschlag in einem zehnjährigen Verfahren. Im Visier der Wettbewerbshüterin war Google Shopping, das Preisvergleichsportal des US-Konzerns. Google habe viele innovative Produkte und Dienstleistungen entwickelt, sagte die Dänin einleitend. Das sei eine gute Sache. Auch die Tatsache, dass der Suchmaschinenbetreiber den Markt beherrscht, ist nicht Grund für die Rekordstrafe. Die hohe Busse bekommt der USKonzern aufgebrummt, weil er seine Dominanz missbraucht.

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Konkret werfen die Brüsseler Wettbewerbshüter Google vor, die Ergebnisse für seinen eigenen Preisvergleichsdienst auf dem Bildschirm stets ganz oder sehr weit oben anzuzeigen. Preisvergleichsportale von Konkurrenten tauchen laut Vestager hingegen im Schnitt erst auf Seite vier der Suchergebnisse auf. In 95 Prozent aller Fälle klickten Nutzer jedoch Angebote auf der ersten Seite an. Bei mobilen Geräten sei dieser Effekt wegen des kleinen Displays sogar noch ausgeprägter.

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