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Tennisprofi Francesca JonesTrotz fehlender Finger und Zehen verwirklicht sie ihren Traum

Die 20-jährige Britin leidet an einem seltenen Gendefekt. Trotzdem schaffte sie es in Melbourne erstmals an ein Grand-Slam-Turnier.

Aussenseiterin mit einer Botschaft: Francesca Jones gehört zu den Entdeckungen des neuen Tennisjahrs.
Aussenseiterin mit einer Botschaft: Francesca Jones gehört zu den Entdeckungen des neuen Tennisjahrs.
Foto: Hamish Blair (Keystone)

Francesca Jones ist die wohl unerwartetste Teilnehmerin des Australian Open. Die heute 20-jährige Britin kam mit einem seltenen Gendefekt zur Welt, dem sogenannten EED-Syndrom (EED steht für Ektrodaktylie-Ektodermal-Dysplasie). Sie hat nur drei Finger und einen Daumen an jeder Hand und nur sieben Zehen.

Sie musste sich mehreren Operationen unterziehen, um ihren Bewegungsapparat zu stabilisieren, da die fehlenden Zehen auch Gleichgewichtsprobleme verursachen. Als sie zehn war, fasste das Mädchen aus dem Norden Englands einen ambitionierten Plan: Sie wollte Tennisprofi werden. Sie soll das vergessen, teilten ihr Spezialisten mit: Sie würde nie Tennis spielen, und schon gar nicht professionell.

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