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Rätselhafte Corona-Infektionen Trotz Impfung brach in einem Schweizer Pflegeheim Covid aus

Zwei Wochen nach der zweiten Dosis kommt es im Kanton Zug zu einem Sars-CoV-2-Ausbruch. Schützt die Impfung schlechter als gedacht?

Auch bei vollständigem Impfschutz gegen Covid-19: Bei Besuchen von Angehörigen im Heim sollten die Vorsichtsmassnahmen trotzdem eingehalten werden.
Auch bei vollständigem Impfschutz gegen Covid-19: Bei Besuchen von Angehörigen im Heim sollten die Vorsichtsmassnahmen trotzdem eingehalten werden.
Symbolbild: Jean-Francois Badias (AP Photo)

Bereits im Dezember schlägt das Coronavirus in einem Zuger Pflegeheim zu und steckt fünf Bewohner im Erdgeschoss sowie zwei Mitarbeitende an. Zwei der Infizierten sterben. Anderthalb Monate später, als niemand mehr damit rechnet, kommt es im Obergeschoss zu einem zweiten Ausbruch: Am 11. Februar wird ein Bewohner positiv getestet und muss mit schweren Symptomen ins Spital.

In der Folge untersucht das Pflegeheim am 17. Februar alle Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeitenden. Von den fünfzehn Bewohnerinnen und Bewohnern, die zu der erkrankten Person Kontakt hatten, zeigen acht ein positives Testresultat. Was niemand erwartet hat: Fünf der Infizierten sind geimpft. Und zwar vollständig. Sie hatten zwei Wochen vor den Tests die zweite Dosis des RNA-Impfstoffs von Pfizer/Biontech erhalten und sollten eigentlich weitgehend immun sein.

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