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Trump ohne First LadyMelania Trump sagt nach Corona-Infektion wegen Hustens Auftritt ab

Melania Trump sollte ihren Ehemann zu dessen Wahlkampfveranstaltung in den umkämpften Bundesstaat Pennsylvania begleiten. Ein «anhaltender Husten» hält sie davon ab.

Die First Lady beim Besuch eines Spitals im Bundesstaat New Hampshire; im Wahlkampf hielt sie sich mehrheitlich zurück.
Die First Lady beim Besuch eines Spitals im Bundesstaat New Hampshire; im Wahlkampf hielt sie sich mehrheitlich zurück.
Foto: Mary Schwalm (AP/Keystone)

First Lady Melania Trump hat den ersten Wahlkampfauftritt an der Seite von US-Präsident Donald Trump seit fast zwei Monaten abgesagt. Melania Trump leide unter einem «anhaltenden Husten» und werde aus Vorsicht nicht reisen, teilte ihre Sprecherin Stephanie Grisham mit. Ihr gehe es nach ihrer Genesung von Covid-19 aber jeden Tag besser. Melania Trump sollte ihren Ehemann zu dessen Wahlkampfveranstaltung am Dienstagabend (Ortszeit) in Erie im umkämpften Bundesstaat Pennsylvania begleiten.

Melania Trump hatte zuletzt mit einer Ansprache im Rosengarten des Weissen Hauses beim Parteitag der Republikaner am 25. August für die Wiederwahl ihres Ehemannes geworben. Ansonsten hat sie sich im Wahlkampf auffällig zurückgehalten. Andere Trump-Familienmitglieder treten dagegen immer wieder im Wahlkampf auf. Der Republikaner Trump tritt am 3. November gegen seinen demokratischen Herausforderer Joe Biden an. Biden liegt in Umfragen derzeit vorne.

Melania (50) und Donald Trump (74) waren nach Angaben des Weissen Hauses zu Monatsbeginn positiv auf das Coronavirus getestet worden. Auch der 14-jährige Sohn Barron hatte sich infiziert, blieb nach Angaben seiner Mutter aber symptomfrei. Donald Trump wurde drei Nächte lang im Spital behandelt. Melania Trump schilderte ihren Krankheitsverlauf in einer Mitteilung aus der vergangenen Woche als «eine Achterbahn der Symptome».

SDA

3 Kommentare
    Jürg R. Schweri

    Ich bekomme langsam etwas Respekt vor Melania Trump. Es ist unglaublich faszinierend, wie sie es schafft, sich möglichst von ihm fern zu halten. Und auch, wie sie es geschafft hat, sich als Person so weit eigenständig zu profilieren, dass sie trotz der täglichen Ausrutscher ihre Mannes, nicht selber für eben so blöd gehalten wird. Wahrscheinlich wäre sie eine bessere Präsidentin gewesen als er.