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Nach rätselhafter SperreTwitter-Kanal des Bakom läuft wieder

Am Mittwoch war der Account des Bundesamts für Kommunikation wieder online. Warum er gesperrt wurde, ist weiterhin unklar.

Das Bakom ist auf Twitter wieder online.
Das Bakom ist auf Twitter wieder online.
Foto: Screenshot ag

Das Bundesamt für Kommunikation ist zurück auf Twitter. Nach einer tagelangen Sperre seines Twitter-Kontos habe das Bakom nun wieder Zugriff auf den Account, bestätigte eine Sprecherin der Behörde am Mittwoch. Warum die Konten nun wieder laufen, ist der Behörde aber ebenso ein Rätsel wie die vorherige Sperre.

Am Dienstag hatte sich das Bakom mit einer Pressemitteilung an die Öffentlichkeit gewandt und erklärt, Twitter habe die Accounts des Amtes in Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch gesperrt – ohne Vorwarnung und ohne Angabe von Gründen. Das Bakom hatte daraufhin bereits am vergangenen Dienstag bei Twitter interveniert, konnte den Kurznachrichtendienst aber zunächst nicht erreichen.

So sah der gesperrte Twitter-Kanal des Bakom aus.
So sah der gesperrte Twitter-Kanal des Bakom aus.
Foto: Screenshot ag

Der Kanal war seit 28. September gesperrt. Zwar ist Twitter bei weitem nicht der einzige Kommunikationsweg für das Bakom. Bestimmte Zielgruppen erreichen die Kommunikationsexperten aber am einfachsten und schnellsten über diesen Weg.

6 Kommentare
    Boris Güttinger

    Die sozialen Medien zensieren zusehends. Was dem Bakom passiert ist, passierte vielen. Diese Medaille hat zwei Seiten, einerseits sind radikale Elemente oder Verschwörungstheoretiker nicht mehr oder viel schlecht in den sozialen Netzwerken auffindbar. Die andere Seite der Medaille ist, dass Kommentare, die den Interessen der grossen Sozialplattformen entgegenlaufen, ebenso nicht mehr auffindbar sind. Natürlich haben auch diese global players ihre Verbindungen und Interessen. Kürzlich las ich von deutschen Wissenschaftlern, die an einem Covid Test Zweifel bekundeten und dies auch wissenschaftlich begründeten. Dieser Post verschwand ebenso. Obwohl die Wissenschaftler ihre Position Facebook gegenüber klar darlegten und obwohl die Begründung zur Sperre problemlos widerlegt werden konnte, erhielten sie nie eine Antwort - der Artikel ist bis heute nicht auffindbar, oder nur erschwert. Das zur Schattenseite der seit geraumer Zeit betriebenen Zensur der sozialen Medien. Oder anders formuliert: wir erfahren nur noch das, was den Interessen der sozialen Medien dient...