Falsche Corona-DatenÜber Nacht verschwinden 34’000 Schweizer aus der Quarantäne-Statistik
Fast ein Jahr dauert die Pandemie schon – und noch immer melden die Kantone manuell Daten nach Bern. Das sorgt nun erneut für Probleme.

Das Land ist nervös. Die Fallzahlen steigen, am Freitag beschliesst der Bundesrat neue Corona-Massnahmen – und droht mit weiteren, sollte sich die Lage nochmals verschlechtern. In dieser Situation sind verlässliche Statistiken zur Entwicklung der Pandemie entscheidend. Doch erneut erweisen sich Zahlen, die der Bund veröffentlicht, als wertlos.
War im November – als die Corona-Taskforce vor überfüllten Spitälern warnte – die Statistik zu den freien Betten fehlerhaft, stimmen nun die Zahlen zu den verordneten Corona-Quarantänen nicht. Sie können Hinweise darauf geben, wo in nächster Zeit mit vielen Fällen zu rechnen ist.
