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TV-Kritik Bidens Inauguration«Wir müssen diesen barbarischen Krieg beenden»

Zum Heulen schön: Was für eine Biden-Show! Dem neuen Präsidenten gelang die Versöhnung, zumindest in der Feierstunde. Ein Blick auf die grossen Momente.

Der grosse Moment: Joe Biden schwört den Amtseid auf die 127 Jahre alte Familienbibel, gehalten von seiner Frau Dr. Jill Biden.
Der grosse Moment: Joe Biden schwört den Amtseid auf die 127 Jahre alte Familienbibel, gehalten von seiner Frau Dr. Jill Biden.
Foto: Keystone

17.49 Uhr: Kollektives Ausatmen rund um den Globus. Joseph Robinette Biden Jr. ist der 46. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Er hat den Schwur gesprochen, und nichts ist passiert ausser einer wunderbaren, wirklich zu Tränen rührenden Inauguration.

Selten hat man sich als Nicht-Amerikaner so amerikanisch gefühlt wie in diesen Kehle-Zuschnür-Momenten, die hier für diese so gespaltene, so wunde Nation geschaffen wurden. Selbst wenn man, frei nach Brecht, nicht gar so romantisch auf das Ritual am Bildschirm glotzen wollte – das 2021 wegen der Pandemie auch die allermeisten Amerikaner nur virtuell miterleben konnten –, musste man einräumen: Keiner kann dramatisches Storytelling so wie die Amis.

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