Zum Hauptinhalt springen

Staatsgarantie für KantonalbankUmstrittener ZKB-Fonds wird nach nur fünf Jahren aufgelöst

Ein Fonds zur Rettung der Kantonalbank? Die Idee klang gut, doch jetzt sagt der Kantonsrat: Das angesparte Geld würde nie und nimmer reichen.

Wäre die ZKB pleite, müsste der Kanton einspringen – Fonds hin oder her.
Wäre die ZKB pleite, müsste der Kanton einspringen – Fonds hin oder her.
Foto: Nicola Pitaro

Wenn es um die Kantonalbank geht, ist man sich im Zürcher Kantonsrat selten einig, mitunter sind die Debatten gehässig bis emotional. Heute Montag aber herrschte Einigkeit wie selten: Sämtliche Fraktionen haben sich dafür ausgesprochen, einen Fonds aufzuheben, mit dem die Bank gegen Krisen hätte abgesichert werden sollen. Und das nach nur fünf Jahren.

Dazu muss man wissen: Die Kantonalbank hat eine Staatsgarantie. Das heisst, dass der Kanton haftet, sollte die Bank zahlungsunfähig werden. Der vor fünf Jahren geäufnete Fonds sollte eine Art staatliche Versicherung für die ZKB sein, für welche die Bank jedes Jahr Prämien zahlen sollte. Das sollte verhindern, dass der Staat die Bank im Krisenfall mit eigenen Mitteln hätte stützen sollen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.