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Bundesanwaltschaft ermitteltUnbekannte fällen Hochspannungsmast mit Sprengstoff

Im Kanton Waadt ist ein Mast der Hochspannungsleitung umgestürzt. Die Polizei geht von Sabotage aus.

Der Hochspannungsmast liegt zwischen Bäumen am Boden. Vermutlich wurde Sprengstoff verwendet.
Der Hochspannungsmast liegt zwischen Bäumen am Boden. Vermutlich wurde Sprengstoff verwendet.
Police VD

Eine unbekannte Täterschaft hat am Freitag in Gland im Kanton Waadt einen Hochspannungsmasten gefällt, augenscheinlich mit Sprengstoff. Die Bundesanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet.

Nach Angaben der Kantonspolizei vom Freitagabend wurde sie gegen 10.50 Uhr von Automobilisten darüber informiert, dass nahe der Autobahn Lausanne-Genf, kurz vor Gland in Richtung Genf, ein Hochspannungsmast am Boden liege. Betroffen ist die Höchstspannungsverbindung Romanel-Foretaille.

Rasch begaben sich mehrere Polizeipatrouillen und Ermittler der Sicherheitspolizei an Ort, bald trafen auch Ermittler des Bundesamtes für Polizei (fedpol) ein. Die ersten Untersuchungen zeigten, dass es sich um Sabotage handelt und dass die unbekannte Täterschaft wohl Sprengstoff benutzte.

Zur Sicherheit wurde das Gebiet abgesperrt. Der Verkehr auf der Autobahn war aber nicht beeinträchtigt. Wegen des wahrscheinlichen Einsatzes von Sprengstoff eröffnete die Bundesanwaltschaft eine strafrechtliche Untersuchung gegen Unbekannt. Die Polizei sucht Zeugen.

(SDA /aru)