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Interview mit Trendforscherin«Unsere Kinder werden sich in mehreren Realitäten bewegen»

«Die Emotionalität nimmt eher zu als ab»: Karin Frick, Forschungsleiterin am Gottlieb Duttweiler Institut in Rüschlikon.

Frau Frick, wie wird Social Distancing unser Verhalten verändern?

Berührungsängste nehmen zu: kein Handschlag, keine Küsschen, keine Umarmung zur Begrüssung. Man ist vorsichtiger, aber die Muster der Interaktion bleiben gleich. Vermutlich findet eine ähnliche Entwicklung statt wie bei HIV. Menschen berühren sich weiterhin und haben Geschlechtsverkehr, doch in der Regel schützen sie sich besser.

Sie glauben nicht, dass wir vereinsamen oder emotional verkümmern?

Nein, ich denke, die Emotionalität nimmt eher zu als ab.

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