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Kolumne zum Zürcher StadtbildUnter diesen Dächern haben
Wohnung und Werkstatt Platz

In Zürich gibt es mehrere Häuser für Kunstschaffende. Den Bauten liegt ein Konzept zugrunde, das sich heute als visionär erweist.

Vor 100 Jahren baute die Stadt an der Rousseaustrasse das erste Künstlerhaus.
Vor 100 Jahren baute die Stadt an der Rousseaustrasse das erste Künstlerhaus.
Foto: Sabina Bobst

Stadtbild Nr. 64

Ächzen Homeoffice-Neulinge über das unangenehme Vermischen von Büro und Zuhause, werden viele Kunstschaffende nur ungläubig lachen: Arbeiten und Wohnen unter einem Dach bedeutet für sie die Erfüllung eines Traumsam liebsten mit Gleichgesinnten in einem schönen Bau. Künstlerhäuser schweben ihnen vor. Auch aus praktischen Gründen. Die meisten Kunstschaffenden haben keinen fixen Arbeitgeber und keinen vorgegebenen Arbeitsort. Kommt dazu, dass viele auf günstigen Wohn- und Arbeitsraum angewiesen sind.

Seit hundert Jahren gibt es auch in Zürich solche Bauten. Heute fügen sie sich unscheinbar ins Quartier ein. Dabei wären sie es wert, mehr aufzufallen. Sie könnten das neue Vorbild sein für eine Bauweise, die Leben und Beruf an einem Ort vereint.

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