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Kirchenstreit im LimmattalUrdorfer Katholiken wollen anderen Pfarrer

In der Pfarrei der Bruder-Klaus-Kirche schwelt ein Konflikt. Im Zentrum steht ein 76-jähriger Priester mit sechs Kindern und zwölf Enkeln.

Trübe Stimmung rund um die Bruder-Klaus-Kirche in Urdorf.
Trübe Stimmung rund um die Bruder-Klaus-Kirche in Urdorf.
Foto: Sabina Bobst

Seit Tagen wird um die für Sonntag geplante katholische Kirchgemeindeversammlung in Urdorf gerungen. Interims-Kirchenpflegepräsident Christian Tomasi will sie durchführen. Unbekümmert um die Covid-Situation, die die politische Gemeinde Urdorf zur Absage der Gemeindeversammlung vom 2. Dezember veranlasst hatte. Unbekümmert auch um den Rekurs einer Gruppe von besorgten Urdorfer Katholiken, welche die Kirchgemeindeversammlung absagen lassen möchten. Rechtlich gesehen darf sie stattfinden, weil das Rekursverfahren noch nicht abgeschlossen ist.

Das Tauziehen spiegelt den schwelenden Konflikt in der Pfarrei. Die besorgten Katholiken verlangen einen Neuanfang mit einer handlungsfähigen Kirchenpflege und einem neuen Pfarrer. Sie beanstanden, dass ihnen die an der Versammlung zur Wahl stehenden zwei Kirchenpfleger nicht vorgestellt wurden. Neu zu besetzen ist auch das Präsidium. Im Juni war Kirchenpflegepräsident Robert Eigenmann abrupt zurückgetreten – dies nach 14 Jahren als Kirchenpfleger.

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