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Der Aufräumer

Barack Obama geht als erster schwarzer US-Präsident in die Geschichte ein. Was er wirklich erreichte – und was nicht.

Die achtjährige Amtszeit des ersten schwarzen US-Präsidenten geht ihrem Ende entgegen: Barack Obama. (16. Mai 2016)
Die achtjährige Amtszeit des ersten schwarzen US-Präsidenten geht ihrem Ende entgegen: Barack Obama. (16. Mai 2016)
Keystone
Gleich zu Beginn seiner Präsidentschaft musste die US-Regierung die Turbulenzen der Finanzkrise bewältigen und einen Rettungsplan für die Banken aufgleisen: Obama und Finanzminister Timothy Geithner. (4. Februar 2009)
Gleich zu Beginn seiner Präsidentschaft musste die US-Regierung die Turbulenzen der Finanzkrise bewältigen und einen Rettungsplan für die Banken aufgleisen: Obama und Finanzminister Timothy Geithner. (4. Februar 2009)
Reuters
Im Januar 2017 verlassen sie nach acht Jahren das Weisse Haus in Washington: Michelle und Barack mit ihren Töchtern Sasha (links) and Malia. (27. März 2011)
Im Januar 2017 verlassen sie nach acht Jahren das Weisse Haus in Washington: Michelle und Barack mit ihren Töchtern Sasha (links) and Malia. (27. März 2011)
White House
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Amerika atmete auf – und der Rest der Welt damit, unüberhörbar: Die Wahl Barack Obamas wirkte wie eine Befreiung nach acht Bush-Jahren. Amerika glänzte und strahlte wieder. «Yes, we can» hatte er versprochen und rund um den Erdball Hoffnung geweckt – und messianische Erwartungen, also unerfüllbare Erwartungen. Aber im Oval Office machte sich der neue Präsident der Vereinigten Staaten sofort an die Arbeit. Nur zwei Tage nach seiner Amtseinführung ordnete Obama an, Guantánamo bis Ende Jahr zu schliessen. Das war im Januar 2009. Damals waren im Folterknast auf dem US-Marinestützpunkt 227 Terrorverdächtige inhaftiert – ohne Anklage, ohne Anwalt und meistens ohne Schuld, wie sich herausstellen sollte.

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