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Millionen Impfdosen gegen Covid-19USA zahlen 2 Milliarden für Impfstoff bis Ende Jahr

Die US-Regierung hat bei Pfizer und Biontech 100 Millionen Impfdosen bestellt. Die erste Charge soll mit einer Notfallgenehmigung noch vor Weihnachten geliefert werden.

Die USA wollen ihre Bevölkerung noch dieses Jahr mithilfe einer Notfallgenehmigung gegen das Coronavirus Sars-CoV-2 impfen – falls im Zulassungsverfahren alles klappt.
Die USA wollen ihre Bevölkerung noch dieses Jahr mithilfe einer Notfallgenehmigung gegen das Coronavirus Sars-CoV-2 impfen – falls im Zulassungsverfahren alles klappt.
REUTERS

Das Mainzer Biopharma-Unternehmen Biontech und der US-Konzern Pfizer sollen Hunderte Millionen Impfstoffdosen gegen Covid-19 in die USA liefern. Eine entsprechende Vereinbarung mit den US-Behörden haben beide Unternehmen am Mittwoch bekanntgegeben. Beide Aktien notieren im vorbörslichen US-Handel stark.

Demnach geht es zunächst um 100 Millionen Impfstoffdosen. Nach deren Erhalt zahlt die US-Regierung 1,95 Milliarden US-Dollar (rund 1,68 Mrd Euro). Später habe die Regierung die Möglichkeit, bis zu 500 Millionen weitere Dosen zu erwerben. Die beiden Unternehmen wollen noch im Oktober das Zulassungsfahren beginnen, wenn erste Studien erfolgreich sind. Die ersten Charge soll demnach im vierten Quartal geliefert werden, wenn der Impfstoff die entsprechende Notfallgenehmigung erhält. Die amerikanische Bevölkerung solle den Impfstoff kostenfrei erhalten.

Biontech und Pfizer arbeiten derzeit bei der Entwicklung eines möglichen Covid-19-Impfstoffes zusammen, jüngst hatten die beiden Unternehmen eine erste Liefervereinbarung über 30 Millionen Dosen mit der britischen Regierung bekanntgemacht.

SDA

34 Kommentare
    Boris Fray

    Was für Impfung danach gebraucht wird, kann man erst nach Wallen in der USA sagen. Ob man die durch Gates Stiftung finanzierte Entwicklung bei Pfizer und Biontech oderAstraZeneka mit den Russen. Die international operierende pharmazeutische Gruppe AstraZeneca und das russische Unternehmen R-Pharm wollen den Impfsto! AZD1222 gegen das neuartige Coronavirus SARS-Cov-2 gemeinsam produzieren. Einer Mitteilung von AstraZeneca Russia zufolge soll das Präparat klinisch erprobt sein. R-Pharm und AstraZeneca hatten bereits einen entsprechenden Vertrag unterzeichnet. Der Impfsto! AZD1222 war vom Jenner-Institut bei der Universität Oxford in Kooperation mit der Oxford-Gruppe zur Erforschung von Vakzinen entwickelt worden. Nach der Impfung hatten sich bei A!en Antikörper gegen das Virus SARS-CoV-2 gebildet. Es bleibt nur zu testen, wie sich der Impfsto! auf den menschlichen Organismus auswirken und ob er gut verträglich sein wird. Bis jetzt war alles sauber. Früheren Meldungen zufolge hatte AstraZeneca im Mai einen Partnervertrag mit der Universität Oxford unterzeichnet, der Entwicklung, Produktion und Absatz des AZD1222- Impfstoffes zum Inhalt hat. Dabei ging der Pharmakonzern die Verpflichtung ein, rund zwei Milliarden Dosen mit Russen zu liefern. Es wurndert also nicht, warum Herr B.Gates Trump bekämpft. Seine Idee ID2020 und das Geschäft mit Imfung könnte damit vernichtet werden, und dabei nachhaltig.