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kofler&karriere@homeVergessen Sie die Trennung von Berufs- und Privatleben

Corona bringt eine alte Frage wieder auf: Kann und darf man in exponierter Position «rein privat» öffentlich auftreten?

«Ich spreche an dieser Veranstaltung als Privatperson»: Es ist erstaunlich, wie Personen in exponierten Positionen immer wieder zu diesem Strohhalm greifen.
«Ich spreche an dieser Veranstaltung als Privatperson»: Es ist erstaunlich, wie Personen in exponierten Positionen immer wieder zu diesem Strohhalm greifen.
Foto: PD/LAB

Da war er wieder, dieser Satz. «Ich spreche an dieser Veranstaltung als Privatperson und nicht als Präsidentin der SVP Winterthur.» Er kam von Maria Wegelin im Zusammenhang mit ihrer geplanten Teilnahme an einer Demo von Corona-Skeptikern vergangenen Samstag. Die Winterthurer Gemeinderätin sollte dort eine Rede halten.

Es ist erstaunlich, wie Personen in exponierten Positionen immer wieder zu diesem Strohhalm greifen, wenn sie rechtfertigen müssen, warum sie etwas tun, was sich potenziell nicht mit ihrer Rolle im Arbeitsleben verträgt. Dabei gibt es genug Mahnmale von Prominenten und Politikern, die wegen angeblich «privater» Handlungen und Aussagen in gröbere Probleme gerasselt sind.

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