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Elternfrage: Kleine KöniginnenVerhätschele ich mein Baby zu sehr?

Weihnachtsgeschenke, ständig neue Plüschtiere und springen, sobald das Kleine schreit: Was junge Eltern zum Thema «Verwöhnen» wissen sollten.

«Das wird bestimmt ein unselbständiger Mensch»: Die Sorge, ein Kind zu sehr zu verwöhnen, kennen viele Eltern.
«Das wird bestimmt ein unselbständiger Mensch»: Die Sorge, ein Kind zu sehr zu verwöhnen, kennen viele Eltern.
Illustration: Benjamin Hermann

Ja, ich gebe es zu, ich bin eine «Gluggere». Ich liebe es einfach, mein Baby (7 Monate) zu verwöhnen. Wenn sie weint, schaue ich sofort nach meiner Tochter. Ich stille sie alle zwei, drei Stunden und kaufe ihr gerne neue Spielsachen und Kleider. Von meinen Freunden und Verwandten ernte ich dafür häufig kritische Blicke. Jetzt, vor Weihnachten, kommen sie wieder, die Zweifel: Verwöhne ich meine Kleine vielleicht doch zu sehr? Oder spielt das in diesem Alter noch keine Rolle? Anaïs

Liebe Anaïs, herzliche Gratulation zur Geburt Ihrer Tochter! Ich hoffe, Sie hatten einen guten Start miteinander und als Familie. Die Befürchtung, ein Kind zu verwöhnen, scheint viele Eltern zu beschäftigen. Aber, wovon sprechen wir überhaupt? Im Wörterbuch wird «Verwöhnen» erstens damit umschrieben, dass man jemandem etwas Gutes tut, indem man dieser Person besondere Vorteile zuspricht und sie vor Unbehagen schützt, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Das klingt ja eigentlich ziemlich schön.

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