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Steigende PreiseViele Waren, auf die es jetzt ankommt, sind teurer als vor der Pandemie

Die Pandemie verändert das Konsumverhalten. Doch die offizielle Messung der Teuerung hält damit nicht Schritt. Die zu tief ausgewiesene Inflation drückt auf die Löhne.

Was Konsumentinnen wirklich brauchen, wird kaum billiger: Shopping im Migros-Supermarkt im Glattzentrum in Wallisellen ZH.
Was Konsumentinnen wirklich brauchen, wird kaum billiger: Shopping im Migros-Supermarkt im Glattzentrum in Wallisellen ZH.
Foto: Alessandro Della Bella (Keystone)

Der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) sank im November 2020 im Vergleich zum November 2019 um 0,7 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Mittwoch meldete. Der Rückgang der Teuerung war besonders ausgeprägt bei Energie und Treibstoffen. Benzin wurde gegenüber dem Vorjahr um 11,5 Prozent billiger, Flugreisen um 19 und Pauschalreisen um 5,7 Prozent.

Doch was nützen Preissenkungen bei Dingen, die man wegen Corona ohnehin nicht kauft? Denn teurer wurden zum Beispiel Fleisch, Fahrräder oder Früchte und viele weitere Produkte, die stärker nachgefragt wurden als vor der Pandemie.

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