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Frust übers CO₂-Gesetz«Vielleicht ist Balthasar Glättli etwas verweichlicht»

Enttäuschung bei der Zürcher Klimajugend: Michelle Reichelt legt sich mit Parteigrössen an, Lina Gisler macht lieber auf der Strasse Druck. Und Balthasar Glättli?

«Das Parlament hat uns verraten»: Lina Gisler (links) und Michelle Reichelt in der Zentrale der Zürcher Klimabewegung.
«Das Parlament hat uns verraten»: Lina Gisler (links) und Michelle Reichelt in der Zentrale der Zürcher Klimabewegung.
Foto: Samuel Schalch

«Vielleicht», sagt Michelle Reichelt, «ist Balthasar Glättli etwas verweichlicht, nach Jahren im Zentrum der Macht.»

Man blinzelt zweimal und fragt sich: Was geht da vor?

Michelle Reichelt, 26, aus Winterthur, hat ihre Arbeit als Lehrerin vor einiger Zeit aufgegeben, um Vollzeit Klimaaktivistin zu sein. Eigentlich steht sie auf der Seite von Balthasar Glättli, er ist schliesslich Präsident der Grünen und Nationalrat aus Zürich.

Nicht so jetzt, denn es geht um das CO₂-Gesetz, das eben vom Parlament in Bern verabschiedet worden ist. Und um die Frage: Soll man dagegen kämpfen?

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