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Interview mit Extremsegler«Vielleicht sterbe ich auf dieser Reise»

Alan Roura startet am Sonntag als einziger Schweizer zur Vendée Globe. In knapp drei Monaten will der Genfer die Welt umsegeln. Dabei wird er kaum schlafen – und weniger Komfort geniessen als im Gefängnis.

«Die Angst zieht mich an. Es ist das Risiko, das mich zur zweiten Teilnahme bewogen hat»: der 27-jährige Genfer Alan Roura.
«Die Angst zieht mich an. Es ist das Risiko, das mich zur zweiten Teilnahme bewogen hat»: der 27-jährige Genfer Alan Roura.
Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)

Werden Sie an Land seekrank?

Habe ich zu lange festen Boden unter den Füssen, dann beginne ich zu leiden. Das Meer zieht mich an wie ein Magnet. Ich habe den grössten Teil meines Lebens auf Schiffen verbracht, ich brauche die Freiheit, die Unermesslichkeit, das Abenteuer. Und manchmal auch die Einsamkeit.

Am Sonntag starten Sie zum zweiten Mal zur Vendée Globe, umsegeln die ganze Welt, 45’000 Kilometer allein im Segelboot. Ist das nicht verrückt?

Sagen wir, es ist ein kühnes Projekt. Es ist der Gral der Hochseesegler. Dieses Rennen ist eine Lebensaufgabe.

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