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Streit mit JournalistinVize-Sprecher des Weissen Hauses tritt ab

Zunächst wurde T.J. Ducklo wegen Einschüchterung einer Journalistin für eine Woche suspendiert. Doch dafür hagelte es heftige Kritik. Nun geht der Vize-Pressesprecher von US-Präsident Joe Biden.

Zieht die Konsequenzen und geht: Vize-Pressesprecher T.J. Ducklo. (Archivbild)
Zieht die Konsequenzen und geht: Vize-Pressesprecher T.J. Ducklo. (Archivbild)
Keystone/Patrick Semansky

Nach Vorwürfen der Einschüchterung einer Journalistin ist ein stellvertretender Sprecher des Weissen Hauses zurückgetreten. Die Regierung bemühe sich, den von Präsident Joe Biden vorgegebenen Standard zu erfüllen, alle Menschen mit Würde, Respekt und zivilem Umgangston zu behandeln, erklärte die Sprecherin des Weissen Hauses, Jen Psaki am Samstag (Ortszeit). Der Rücktritt von T.J. Ducklo sei in Absprache mit Bidens Stabschef Ron Klain erfolgt. Am Freitag hatte das Weisse Haus den Sprecher nur für eine Woche ohne Bezahlung suspendiert – und wurde dafür heftig kritisiert.

Nach Berichten hatte Ducklo einer Reporterin der Website «Politico» gedroht, sie zu «vernichten» und ihre Reputation zu zerstören. Die Journalistin hatte Fragen zu Ducklos Beziehung zu einer Reporterin der Website «Axios» gestellt.

Psaki hatte sich bei einer Pressekonferenz am Freitag wegen der Angelegenheit viele kritische Fragen gefallen lassen müssen. Reporter hatten sie an Bidens Ankündigung von seinem Amtsantritt erinnert, jeden auf der Stelle zu feuern, der respektlos mit anderen umgehe.

SDA/chk

5 Kommentare
    Andreas Frutiger

    Die Drohungen, wie sie aufgeführt werden, waren sicher absolut nicht akzeptabel. Die Demission deren Autor war natürlich. Hingegen warte ich jetzt noch auf die sofortige Annullierung der "White House"-Akkreditierung dieser sog. «Journalistin», die den Autor nicht über Politik befragte, sondern für Sachen unter der Gürtellinie. Kaum zu glauben, dass eine solch verachtungswürdige Paparzzin überhaupt eine Akkreditierung erhalten konnte!