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ReplikVogelschutz spricht nicht gegen Windkraft

Nutzten und Gefahren gegeneinander abwägen: Ein Storch fliegt an einem Windkraftwerk vorbei.

Wo einmalige Naturwerte und bedrohte Arten gefährdet werden, sind Windkraftanlagen am falschen Ort.

Es lohnt sich, auf jene erneuerbaren Energien zu setzen, die möglichst viel Strom produzieren und wenige Nebenwirkungen haben.

14 Kommentare
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    Nick Schaefer

    Ohne stetigen Wind baut niemand eine Windkraftanlage.

    Auf Hügelketten und in engen Tälern mit Fallwinden gibt es in der Schweiz sehr viele gute Windzonen.

    Aufgrund hunderter, andersgelagerter, regulatorischer Einschränkungen, ist es aber jedes Mal schwierig, konkrete Standorte zu finden.

    Falls es in einer Moorlandschaft tatsächlich gute Windverhältnisse gäbe, sollte man sich die konkrete Situation anschauen.

    Eine Windanlage tut dem Moor gar nichts an.

    Der Bodenverbrauch ist minimal: Es braucht einen Feldweg als Zufahrt während der sechsmonatigen Bauphase, welcher durchaus danach, und bis zum Abbruch vierzig Jahre später, wieder zurückgebaut werden kann, falls man diese Zusatzkosten tragen will.

    Windanlagen spielen in der Todesfallstatistik von Vögeln keine Rolle:

    Der bei weitem größte Vogelmörder ist die Intensivlandwirtschaft, deren Insektizide den Vögeln die Nahrungsgrundlage (die Insekten) entziehen, und dadurch nachgewiesenermaßen die gesamte Vogelpopulation in Mitteleuropa um 70% gesenkt haben.

    Danach kommen als Vogelmörder die Glasfassaden der Häuser, der Verkehr, und die lieben verfressenen Hauskatzen.

    Statistisch vollkommen irrelevant beim Vogelschutz ist allein die Windkraft.

    Wer wirklich Vögel schützen will, verbietet alle Insektizide, verhüllt alle Gebäude, verbietet den gesamten Verkehr, und tötet alle Katzen.

    Billigen, erneuerbaren, Winterstrom, gäbe es in Fülle: Aus afrikanischem Wüstensolarstrom. Ausländisch eben. Aber unschlagbar billig für 2 cts/kWh.