Zum Hauptinhalt springen

Zwei Ausstellungen in Zürich Vom Schlafen und Essen

Grundbedürfnisse, klug beleuchtet: Im Landesmuseum gehts derzeit ums Schlafen, im Vögele-Kultur-Zentrum ums Essen.

Olaf Breunings «Eatmes»: Inspiriert von Ess- und Tischkultur.
Olaf Breunings «Eatmes»: Inspiriert von Ess- und Tischkultur.
Foto: Olaf Breuning

Zu Tisch

Foodporn, Diäten, Sauerteigbrot-Hype – alle reden von der Ernährung, dem grössten sozialen Projekt unserer Zeit. Das Vögele-Kultur-Zentrum bittet deshalb zu Tisch. Die Ausstellung thematisiert die neusten Ernährungsfakten, die Lust am Genuss, den Druck, richtig zu essen, dreht sich um Körper und Identität, aber auch um Rituale, Mythen und essenzielle Fragen: Woher kommt unser Essen? Wie kann ich mich gesund ernähren? Und wie sehen mögliche Rezepte für eine nachhaltige Ernährung in der Zukunft aus?

Dass die Ess- und Tischkultur auch viele Künstlerinnen und Künstler beeinflusst, zeigen die Exponate aus der Kunst. So sind etwa Olaf Breunings «Eatmes» zu sehen, Fantasiefigürchen aus Kunststoff, die aussehen, als hätten Kids mit Essen gespielt. Fast täglich postet Breuning zudem auf Instagram ein Gesicht, das er aus Bestandteilen von Lebensmitteln gestaltet. Die Zürcherin Sandra Knecht wiederum hat mit ihren «Heimatgläsern» ein kontinuierliches Projekt geschaffen, in dem sie in Einmachgläsern Essbares aus ihrer Umgebung konserviert. Als Zwischen-Häppchen laden viele interaktive Stationen dazu ein, Themen auf eigene Faust zu entdecken – etwa das Game-Foodscape, in dem man lernt, wie das Schweizer Ernährungssystem funktioniert.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.