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Frauen und HormoneWie Sportlerinnen über den Zyklus ihre Fitness steigern

Das zyklusgesteuerte Training wird im Schweizer Spitzensport zum Thema. Geprägt hat es Adrian Rothenbühler, der Trainer des Jahres. Er beantwortet zentrale Fragen.

Adrian Rothenbühler, Trainer des Jahres 2019, mit seiner Athletin – und Sportlerin des Jahres 2019: Mujinga Kambundji.
Adrian Rothenbühler, Trainer des Jahres 2019, mit seiner Athletin – und Sportlerin des Jahres 2019: Mujinga Kambundji.
Ennio Leanza (Keystone)

Sie gelten in der Schweiz als Pionier bezüglich Frauencoaching. Woher stammt Ihr Ruf?

Ich trainiere schlicht viele Frauen. Zudem arbeite ich im Bundesamt für Sport in der Trainerausbildung. In diesem Zusammenhang ist das Thema zwingend. Alles zusammen führt dazu, dass ich ein bisschen prominenter wahrgenommen werde als andere Trainer.

Sind die Unterschiede bezüglich Trainingsreizen zwischen den Geschlechtern wirklich so gross?

Auf die Physiologie bezogen schon. Hinzu kommt: Alle Trainingskonzepte wurden von Männern für Männer entwickelt. Um das Problem an einem Aspekt festzumachen: Die hormonelle Situation von Frau und Mann ist sehr verschieden. Gerade bezüglich Kraft hat das enorme Auswirkungen. Zugleich muss man aufpassen, dass man nicht in die immer gleichen Klischees verfällt à la: Mit Frauen muss man ständig reden, Männer machen einfach.

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