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Arbeitsbedingungen am SchauspielhausVorne Brecht, hinten Uber

Das Schauspielhaus Zürich übt gern Gesellschaftskritik. Nun wird es selber für seine Arbeitsbedingungen kritisiert.

Neoliberaler Roman als Musical: Szene aus «Der Streik» von Nicolas Stemann nach Ayn Rands «Atlas Shrugged».
Neoliberaler Roman als Musical: Szene aus «Der Streik» von Nicolas Stemann nach Ayn Rands «Atlas Shrugged».
Foto: Zoé Aubry/Schauspielhaus Zürich

Der Kapitalismus ist ja immer für ein Spässchen gut. Amüsiert liefen die Besucherinnen aus der Aufführung hinaus und unter den Himmel von Zürich, der reichen, rot-grünen Stadt.

Sie hatten gerade eine groteske Bühnenversion des Ayn-Rand-Romans «Der Streik» gesehen. Rand, das ist die libertäre Heldin des Silicon Valley.

Und «Der Streik», das war heuer das Prunkstück des Zürcher Schauspielhauses, auch dank Premierenglück im noch ruhigen Januar.

Nach dem Call der Brief

Ist just dieses Haus, einst die Heimstätte von Brecht und Frisch, nun eine Pionierin des Plattform-Kapitalismus – zumindest in der Schweizer Theaterszene?

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