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Zürcher Sammlung von Emil BührleWaffen, Geld und Kunst: Der umstrittene Bührle-Bericht ist da

Die Studie über den Waffenfabrikanten und dessen Kunstsammlung, die ab 2021 im Neubau des Zürcher Kunstmuseums zu sehen ist, hat schon im Sommer für Aufsehen gesorgt.

Bührle war auch im Ausland bekannt und hatte regelmässig Besuch von Gästen und Kunden: Emil Bührle (rechts) mit dem indischen General Kondanera Madappa Cariappa (links) 1950 an einer Waffendemonstration in Walenstadt.
Bührle war auch im Ausland bekannt und hatte regelmässig Besuch von Gästen und Kunden: Emil Bührle (rechts) mit dem indischen General Kondanera Madappa Cariappa (links) 1950 an einer Waffendemonstration in Walenstadt.
Foto: Keystone/Photopress-Archiv

Gut zwei Jahre hat es gedauert, bis die 200-seitige Studie über den Industriellen Emil Georg Bührle und seine Kunstsammlung veröffentlicht wurde. Historiker der Universität Zürich untersuchten im Auftrag der Stadt und des Kantons Zürich erstmals die Verflechtungen zwischen Bührles Waffengeschäften, dem daraus gewonnenen Geld und der damit erworbenen Kunst.

Anlass für die vertiefte Aufarbeitung von Bührles Vergangenheit ist der Erweiterungsbau des Zürcher Kunsthauses. In diesem wird die Bührle-Sammlung im Wert von zwei bis drei Milliarden Franken ab Ende 2021 hängen. Das Problem: Die Sammlung gilt als politisch belastet. Am Dienstag wurde nun der Forschungsbericht zu ihrer Entstehung veröffentlicht – zusammen mit zwei externen Gutachten, die wiederum den Bericht untersuchten.

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