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Die neuen Mitteparteien nehmen der CVP den Wind aus den Segeln

Die Partei muss froh sein, wenn sie das Resultat von 2007 halten kann.

Widersprüchlich: Zwischen Parteiprogramm und Wahlverhalten der CVP-Parlamentarier herrscht oft eine nicht unerhebliche Diskrepanz.
Widersprüchlich: Zwischen Parteiprogramm und Wahlverhalten der CVP-Parlamentarier herrscht oft eine nicht unerhebliche Diskrepanz.

CVP-Präsident Christophe Darbellay wird nicht müde, seine Partei als die erfolgreichste Kraft im Parlament und bei Volksabstimmungen darzustellen: als Wegbereiterin des mehrheitsfähigen Kompromisses. Zur Erfolgsquote bei Sachvorlagen im Parlament und an der Urne kontrastiert der Wählerschwund, unter dem die CVP seit drei Jahrzehn- ten leidet. 14,5 Prozent erreichte sie bei den Nationalratswahlen 2007. Immerhin konnte sie damit auf eidgenössischer Ebene erstmals seit 1983 den Abwärtstrend stoppen. Nun soll es dank Atomausstieg, Familien- und Mittelstandspolitik wieder aufwärtsgehen. 17 Prozent will Darbellay erreichen. Ziel ist es, die FDP zu überholen, die 2007 bei 15,5 Prozent landete und nur dank der Fusion mit den Liberalen die CVP auf Distanz halten konnte.

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