Berset und Schwaller wiedergewählt – SP ist die Gewinnerin

Die beiden bisherigen Ständeräte Alain Berset (SP) und Urs Schwaller (CVP) sind im Kanton Freiburg im ersten Wahlgang wiedergewählt worden. Nationalrat: SP gewinnt einen dritten Sitz.

Die Bisherigen bleiben in der Wählergunst vorne: Alain Berset (SP)(links) und Urs Schwaller (CVP) diskutieren an der Herbstsession der Eidgenössischen Räte.

Die Bisherigen bleiben in der Wählergunst vorne: Alain Berset (SP)(links) und Urs Schwaller (CVP) diskutieren an der Herbstsession der Eidgenössischen Räte. Bild: Keystone

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Die SP ist die Gewinnerin der Wahlen im Kanton Freiburg. Sie gewinnt im Nationalrat einen dritten Sitz auf Kosten der CSP und wird stärkste Partei. Marie-Thérèse Weber-Gobet (CSP) wurde abgewählt. Im Ständerat wurde Alain Berset (SP) mit dem besten Resultat vor dem zweitplatzierten Urs Schwaller (CVP) gewählt.

Die Freiburger Vertretung im Nationalrat besteht auch weiterhin aus vier Bürgerlichen und drei Linken. Die einzige Freiburger CSP- Nationalrätin, Marie-Thérèse Weber-Gobet, wurde abgewählt. Weber- Gobet war in der vergangenen Legislatur für Hugo Fasel nachgerückt. Der Sitz der CSP geht neu an die SP.

Die Sozialdemokraten werden damit mit neu drei Sitzen ( 1) die stärkste Partei im Kanton Freiburg. Die Rechte behält ihre Sitze: Die CVP hält weiterhin zwei Sitze, FDP und SVP je einen Sitz.

Die SP legte gegenüber 2007 von 22,7 auf 26,5 Prozent zu. Neben den beiden Bisherigen Christian Levrat und Jean-François Steiert wird die SP-Delegation neu durch Valérie Piller Carrard verstärkt.

Für die CVP wurden Dominique de Bumann (bisher) und Christine Bulliard-Marbach (neu) in die Grosse Kammer gewählt. Bulliard- Marbach ersetzt Thérèse Meyer-Kaelin, die als einzige der sieben Freiburger Volksvertreter nicht mehr angetreten war.

Die CVP konnte ihre beiden bisherigen Sitze allerdings nur dank Listenverbindungen mit den Grünliberalen (glp) und der BDP retten. Prozentual fiel sie nämlich gegenüber 2007 von 24,8 auf 20,3 Prozent noch hinter die SVP mit 21,4 Prozent (2007: 22 Prozent) zurück.

Die SVP ist in der Grossen Kammer weiter mit dem ehemaligen Bundesratskandidaten Jean-François Rime vertreten, die FDP mit dem Direktor des Bauernverbandes, Jacques Bourgeois.

Die FDP erreichte 11,7 Prozent der Wählerstimmen, während die Grünliberalen auf 3,5 und die BDP auf 1,9 Prozent kamen.

Berset überflügelt Schwaller im Ständerat

Die beiden bisherigen Freiburger Ständeräte Alain Berset (SP) und Urs Schwaller (CVP) schafften die Wiederwahl im ersten Wahlgang.

Berset überflügelte Schwaller sogar noch und machte das beste Resultat. Damit hat sich der Freiburger SP-Ständerat eine gute Ausgangslage für die Bundesratswahlen verschafft. Er kandidiert als Nachfolger für die zurücktretende Micheline Calmy-Rey.

Berset erhielt 46'295, Schwaller 44'699 Stimmen. Das absolute Mehr lag bei 42'202 Stimmen.

Die Wahl in den Ständerat klar verpasst haben die beiden Herausforderer. Jean-François Rime (SVP) erhielt lediglich 20'558 Stimmen, Ruedi Vonlanthen (FDP) nur deren 7685.

Der FDP gelang es damit klar nicht, den Ständeratssitz zurückzuerobern, den sie vor acht Jahren an die SP verloren hatte. Die Stimmbeteiligung lag im Kanton Freiburg bei rund 47,2 Prozent. (sda)

Erstellt: 23.10.2011, 13:20 Uhr

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