Maillard will Calmy-Rey beerben

Waadtlands Staatsrat Pierre-Yves Maillard will in den Bundesrat. Der SP-Mann gilt als einer der Favoriten für den Posten. Im Gegensatz zu seinem stärksten Gegner verfügt er über Exekutiverfahrung.

Profilierte sich bisher als Gesundheitspolitiker: Pierre-Yves Maillard.

Profilierte sich bisher als Gesundheitspolitiker: Pierre-Yves Maillard. Bild: Keystone

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Gestärkt durch das gute Ergebnis der SP Waadt bei den eidgenössischen Wahlen gab der 43-jährige Regierungsrat und frühere Nationalrat heute seine Kandidatur für die Nachfolge der scheidenden Bundesrätin Micheline Calmy-Rey bekannt.

Maillard gilt neben dem Alain Berset als Favorit für den frei werdenden Bundesratssitz. Der Waadtländer Regierungsrat und Präsident der Gesundheitsdirektorenkonferenz gilt als engagierter, kompetenter Politiker und verfügt – anders als Berset – über Exekutiverfahrung.

Waadt seit 1998 nicht mehr im Bundesrat

Maillard gehörte mit 22 Jahren bereits dem Gemeinderat von Lausanne, dann dem Grossen Rat der Waadt an. National bekannt wurde Maillard in seiner Zeit als Nationalrat von 1999 bis 2004 mit pointierten Äusserungen zur Gesundheitspolitik und gewerkschaftlichen Positionen. Von 2004 bis 2008 war er ausserdem Vizepräsident der SP Schweiz. Maillard ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Der Kanton Waadt, der in der Vergangenheit etliche Bundesräte stellte, war seit dem Rücktritt von Jean-Pascal Delamuraz im Jahr 1998 nicht mehr in der Landesregierung vertreten. (miw/sda)

Erstellt: 26.10.2011, 14:16 Uhr

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