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Der SVP-Angriff hat keinen Namen

Toni Brunner stürmte mit der Forderung nach einem zweiten Bundesratssitz los, kaum war Micheline Calmy-Rey zurückgetreten. Lust auf dieses Amt spürt man aber nicht.

Matthias Chapman
Präsident und Stratege: Christoph Blocher und Toni Brunner wollen den zweiten Sitz in der Landesregierung.
Präsident und Stratege: Christoph Blocher und Toni Brunner wollen den zweiten Sitz in der Landesregierung.
Reuters
Ist für viele linke Politiker nicht wählbar: Caspar Baader.
Ist für viele linke Politiker nicht wählbar: Caspar Baader.
Keystone
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«Nein», antwortet der Thurgauer SVP-Ständeratskandidat Roland Eberle dem «St. Galler Tagblatt» (Artikel online nicht verfügbar) auf die Frage, ob er grundsätzlich zu einer Bundesratskandidatur bereit wäre. «Ich bin jetzt im Ständeratswahlkampf. Mein Ziel ist es, künftig als Bürgerlicher den Kanton Baselland in der kleinen Kammer vertreten zu können», erklärt Caspar Baader der «Basler Zeitung». Selbst der Freiburger Jean-Francois Rime will jetzt plötzlich die Wahlen abwarten, bevor er über eine Kandidatur entscheidet. «Diese Frage stellt sich zurzeit nicht», erklärte er den «Freiburger Nachrichten» (Artikel online nicht verfügbar). Und der potentielle Topkandidat, Bahnbauer Peter Spuhler, sagt schon seit Jahren, für ihn komme dieser Job nicht infrage.

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