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Flut von Ständeratskandidaten sorgt für rote Köpfe

Der Kampf um Ständeratssitze ist bei einigen Parteien zur Schubhilfe für die Nationalratswahlen geworden. Ganz zum Ärger von gestandenen Politikern, welche nun Konsequenzen fordern.

Pascale Bruderer (neu, SP) und Christine Egerszegi (bisher, FDP) (jeweils von links).
Pascale Bruderer (neu, SP) und Christine Egerszegi (bisher, FDP) (jeweils von links).
Keystone
Ivo Bischofberger (CVP, Innerrhoden) und Hans Altherr (FDP, Ausserrhoden).
Ivo Bischofberger (CVP, Innerrhoden) und Hans Altherr (FDP, Ausserrhoden).
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Verena Diener (bisher, GLP) und Felix Gutzwiller (bisher, FDP).
Verena Diener (bisher, GLP) und Felix Gutzwiller (bisher, FDP).
Keystone
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Vorbei sind die Zeiten, in denen eine Kandidatur für den Ständerat noch etwas Besonderes war: Während früher vor allem jene Parteien ins Rennen stiegen, die über einen weitum bekannten Politiker mit realistischen Wahlchancen verfügten, machen heute in grossen Kantonen fast sämtliche Gruppierungen mit. In Zürich und Bern treten morgen neun respektive zehn Kandidaten an – darunter Vertreter von Kleinparteien wie der EDU, der EVP oder der Partei der Arbeit. Ihr Kalkül: Sie nützen die geballte Aufmerksamkeit, welche die Anwärter für den Ständerat jeweils erhalten, um ihre gleichzeitigen Kandidaturen für den Nationalrat zu beflügeln.

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