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Für jede Hundsverlochete einen Bundesrat

Die Bundesräte klagen über eine grosse Arbeitsbelastung. Trotzdem reisen sie zu allen Wahlkampfveranstaltungen ihrer Parteien und nutzen auch sonst jede Möglichkeit, sich zu zeigen.

In der Tracht zum Tanz: Eveline Widmer-Schlumpf, BDP, am Eidgenössischen Volksmusikfest in Chur. (11. September 2011)
In der Tracht zum Tanz: Eveline Widmer-Schlumpf, BDP, am Eidgenössischen Volksmusikfest in Chur. (11. September 2011)
Keystone
Am Familienfest der SVP: Ueli Maurer sucht die Volksnähe in Bern. (10. September 2011)
Am Familienfest der SVP: Ueli Maurer sucht die Volksnähe in Bern. (10. September 2011)
Keystone
Die populärste Bundesrätin: Doris Leuthard spricht am Parteitag der CVP in Wil SG. (20. August 2011)
Die populärste Bundesrätin: Doris Leuthard spricht am Parteitag der CVP in Wil SG. (20. August 2011)
Keystone
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Wie stark sollen sich die Bundesräte im Wahlkampf engagieren? Im Frühjahr bat Bundeskanzlerin Corina Casanova die Generalsekretäre der Bundesratsparteien zu einer Aussprache dazu in die Bundeskanzlei. Dort beschied sie ihnen, dass die Bundesräte es nicht wünschten, aktiv in den Wahlkampf miteinbezogen zu werden. «Es war einer der absurdesten Sitzungen der letzten Jahre», erinnert sich SVP-Generalsekretär Martin Baltisser. «Wozu neue Regeln aufstellen, wenn sich ohnehin niemand daran hält.» Der politische Alltag gibt Baltisser recht: Bisher hat man nicht den Eindruck, die Regierung halte sich aus dem Wahlkampf heraus.

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