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Im Aargau kommt es zum Zweikampf zwischen FDP und SVP

Bei der Stichwahl um den noch freien Aargauer Ständeratssitz steigt Christine Egerszegi als Favoritin ins Rennen. SVP-Kandidat Ulrich Giezendanner wird wohl auch dabei sein. Geri Müller zögert.

Zwei Favoriten: Die bisherige FDP-Ständerätin Christine Egerszegi und Ulrich Giezendanner von der SVP.
Zwei Favoriten: Die bisherige FDP-Ständerätin Christine Egerszegi und Ulrich Giezendanner von der SVP.
Keystone

Ständerätin Egerszegi werde am 27. November nochmals antreten, sagte FDP-Parteipräsident Thierry Burkart am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Egerszegi hatte bereits am Sonntag klargemacht, dass sie in den zweiten Wahlgang steige. Sie hatte das absolute Mehr knapp verpasst.

Bei der SVP wird der Kantonalvorstand am Dienstagabend entscheiden, ob sie mit Giezendanner ihren Ständeratssitz auch im zweiten Wahlgang verteidigen will. Giezendanner überlässt den Entscheid der Partei. SVP-Parteisekretär Pascal Furer geht davon aus, dass es zu einer Ausmarchung zwischen SVP und FDP kommen wird. Die SVP hatte den Ständeratssitz vor 16 Jahren mit Maximilian Reimann der CVP abgejagt.

Die SP werde im zweiten Wahlgang voraussichtlich keine Empfehlung abgeben, sagte Kantonalpräsident Marco Hardmeier auf Anfrage. Die Parteien müssen ihre Kandidaturen bis Freitag, 12 Uhr, bei der Staatskanzlei anmelden. Jeder Wahlberechtigte kann sich am zweiten Wahlgang beteiligen.

Aussenseiter warten ab

Die Grünen werden im Laufe der Woche entscheiden, ob sie erneut mit Nationalrat Geri Müller antreten. Es müssten noch Gespräche mit anderen Parteien geführt werden, hiess es auf dem Parteisekretariat. Nicht in die Karten blicken lässt sich die CVP, deren Kandidat Kurt Schmid ein enttäuschend schlechtes Resultat erzielte.

Im ersten Wahlgang war SP-Nationalrätin Pascale Bruderer in den Ständerat gewählt worden. Die 34-Jährige eroberte für die Aargauer Sozialdemokraten erstmals seit 63 Jahren einen Sitz in der kleinen Kammer.

SDA/jak

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