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«Schweizer stoppen Rechtspopulisten»

Die ausländischen Medien haben sich bei den eidgenössischen Wahlen vor allem für das Abschneiden der SVP interessiert.

«Der jahrelang unaufhaltsam scheinende Vormarsch der rechtspopulistischen Schweizerischen Volkspartei (SVP) ist fürs Erste gestoppt» schreibt der Schweiz-Korrespondent der «Süddeutschen Zeitung» zum gestrigen Wahlsonntag. Die SVP bleibe zwar die stärkste Kraft im Eidgenössischen Parlament. Ihr Einfluss auf die Tagespolitik werde jedoch nach Überzeugung politischer Beobachter schwinden. «Deutlich gestärkt wird die sogenannte ‹Neue Mitte› aus CVP, BDP und Grünliberalen, der sich fallweise die geschwächten Freisinnigen anschliessen könnten», heisst es weiter im Kommentar der «Süddeutschen Zeitung».

«Die Schweiz wählt die Konstanz», schreibt die österreichische Zeitung «Standard». «Die Parlamentswahlen in der Schweiz haben eine klare Stärkung der politischen Mitte gebracht.» Deutlicher als erwartet hätten die Grünliberalen und die BDP zugelegt – auf Kosten der SVP, aber auch zu Lasten von Liberalen, Christdemokraten und Grünen. Zum Abschneiden der SVP-Kandidaten bei den Ständeratswahlen hält der «Standard» fest, «dass die Wähler keine kompromisslosen Hardliner als Kantonsvertreter nach Bern schicken wollen». Gemeint sind die SVP-Schwergewichte Christoph Blocher, Toni Brunner und Caspar Baader.

Die italienischen Medien thematisierten insbesondere die Lega dei Ticinesi, die mit ihrer Kampagne gegen die Grenzgänger aus dem südlichen Nachbarland weiterhin Erfolg hat. Knapp war dagegen die Berichterstattung der französischen Medien. Diese beschränkten sich mehrheitlich auf die Bekanntgabe der Ergebnisse der Schweizer Parlamentswahlen.

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