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Sozialhilfe in WinterthurStadt deckt mehr Missbrauchsfälle bei der Sozialhilfe auf

Die Sozialen Dienste der Stadt Winterthur stellen mehr missbräuchliche Bezüge fest – und ziehen dennoch eine positive Bilanz.

Engmaschigere Kontrollen: Das Logo der Sozialen Dienste beim Superblock.
Engmaschigere Kontrollen: Das Logo der Sozialen Dienste beim Superblock.
Foto: Marc Dahinden

Auf den ersten Blick ist die Zahl beunruhigend: In 7,3 Prozent aller Winterthurer Sozialhilfefälle wurden im Jahr 2020 unrechtmässige Bezüge festgestellt. Das bedeutet, in 344 von total 4700 Fällen wurden Gelder ausbezahlt, auf welche die Klientinnen und Klienten keinen Anspruch hatten. In den Vorjahren schwankte die Quote zwischen fünf und etwas über sechs Prozent.

Doch die Erhöhung 2020 geht laut den Sozialen Diensten der Stadt eindeutig auf engmaschigere Kontrollen zurück. Die interne Fallrevision, eine unabhängige Kontrollstelle innerhalb der Sozialen Dienste, kontrolliert seit 2019 jeden einzelnen Fall mindestens einmal pro Jahr. 2020 kam dies nun erstmals voll zum Tragen.

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