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Analyse zum ImpfplanWarum die Schweiz ab Sommer einen Impfstopp einlegen sollte

Ein Strategiewechsel tut not: Die Schweiz sollte in Zeiten der Pandemie die weltweite Entwicklung im Blick haben und ihren Impfplan überdenken.

Senioren werden in der Schweiz – wie hier im Tessin – zuerst gegen das Coronavirus geimpft.
Senioren werden in der Schweiz – wie hier im Tessin – zuerst gegen das Coronavirus geimpft.
Foto: Pablo Gianinazzi (Keystone)

Die Idee schwirrte letzten Herbst unter den grossen Impfstoffherstellern herum: Um die Covid-Impfdosen möglichst fair zu verteilen, sollten die Staaten nicht nur auf die Priorisierung innerhalb ihrer eigenen Bevölkerung schauen. Statt zunächst die Menschen ab 65 Jahren, das Gesundheitspersonal und chronisch Kranke zu impfen und dann beim Rest der Nation fortzufahren, sollten alle Angehörigen der Risikogruppen auf der ganzen Welt zum Zug kommen. Also: keine Impfung für jüngere Gesunde in der Schweiz, solange die Krankenpflegerin in Ghana oder der 80-Jährige in Peru nicht geschützt ist.

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