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Kurt Fluris FreisinnWarum es für die FDP im Moment so wahnsinnig schwierig ist

Die aktuelle Form der FDP lässt sich ziemlich gut an der politischen Karriere von Nationalrat Kurt Fluri nachzeichnen. Nun bereitet Fluri seinen Ausstieg aus der Politik vor – ob das ein gutes Zeichen für die Partei ist?

Irgendwann ist Feierabend. Kurt Fluri verabschiedet sich nach dieser Legislatur aus Bern. Das Stadtpräsidium in Solothurn gibt er diesen Sommer ab.
Irgendwann ist Feierabend. Kurt Fluri verabschiedet sich nach dieser Legislatur aus Bern. Das Stadtpräsidium in Solothurn gibt er diesen Sommer ab.
Foto: Nicole Philipp

Wann war es eigentlich das letzte Mal so schwierig für die FDP?

In den Nullerjahren vielleicht, als die Partei die Juniorrolle neben der SVP akzeptieren musste. Zähneknirschend.

Oder vielleicht war es auch kurz nach 1989. Als die Welt nach dem Fall des Eisernen Vorhangs neu geordnet wurde, der Bürgerblock zerbrach und die FDP nicht mehr wusste, wohin sie gehörte. Heimatlos.

Oder vielleicht sogar noch früher, zu Beginn der Achtzigerjahre. Als die Staatspartei FDP genau diesem Staat den Kampf ansagte («Mehr Freiheit, weniger Staat») und sich in die Orientierungslosigkeit verabschiedete. Der Anfang vom Ende.

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