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Das Knie der TennisnationWarum Federers Comeback diesmal schwieriger wird

2017 gewann Roger Federer nach einer sechsmonatigen Pause gleich das Australian Open. Diverse Faktoren erschweren nun eine ähnlich gloriose Rückkehr.

«Match in Africa» vor Rekordkulisse: Den letzten grossen Auftritt auf einem Tennisplatz hatte Roger Federer am 7. Februar 2020 in Kapstadt.
«Match in Africa» vor Rekordkulisse: Den letzten grossen Auftritt auf einem Tennisplatz hatte Roger Federer am 7. Februar 2020 in Kapstadt.
Foto: Nic Bothma (EPA/Keystone)

Roger Federer abzuschreiben, ist keine gute Idee. Das haben die Skeptiker spätestens bei der triumphalen Rückkehr des Baselbieters auf die ATP-Tour Anfang 2017 gemerkt. Die Ausgangslage scheint diesmal ähnlich, und doch gibt es einige Gründe, weshalb sich das Comeback für Federer schwieriger gestalten dürfte.

Die Art der Verletzung

2016 hatte sich Federer in Melbourne im Badezimmer bei einer unglücklichen Bewegung im linken Knie einen Meniskusriss zugezogen. Diesmal gab er die Art der Verletzung nicht bekannt. Er liess nach dem arthroskopischen Eingriff vom 19. Februar nur verlauten, das rechte Knie habe ihm «seit einiger Zeit» Probleme bereitet. Das deutet auf ein chronisches Problem hin. Die Verletzung dürfte diesmal gravierender sein. 2016 hatte er weniger als zwei Monate nach dem Unfall in Miami sein Comeback geben wollen, diesmal kündigte er von Anfang an eine viermonatige Wettkampfpause an.

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