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Wirbel um Sports AwardsWarum Martina Hingis plötzlich verschmäht wird

Fraglos eine der grössten Schweizer Sportlerinnen, ist die 25-fache Major-Siegerin nicht nominiert für «die Besten aus 70 Jahren». Die Hintergründe.

Erfolg für die Schweiz: Martina Hingis (links) und Timea Bacsinszky feiern ihre Silbermedaillen an den Olympischen Spielen 2016 in Rio.
Erfolg für die Schweiz: Martina Hingis (links) und Timea Bacsinszky feiern ihre Silbermedaillen an den Olympischen Spielen 2016 in Rio.
Foto: Laurent Gillieron (Keystone)

2020 war ein seltsames Jahr auch für den Sport. Viele grosse Events wurden abgesagt oder verschoben, und wenn etwas stattfand, stellte sich oft die Frage nach dem sportlichen Wert. Die Idee, diesmal auf traditionelle Schweizer Sportlerwahlen zu verzichten und stattdessen «die Besten aus 70 Jahren» zu ehren, seit diese Auszeichnungen verliehen werden, macht daher Sinn. Am Sonntagabend, den 13. Dezember, sendet das Schweizer Fernsehen die Sportlergala in unsere Wohnstuben.

Die ersten Nominationen (paralympische Sportler, Trainer, Teams) sind schon öffentlich, heute werden die sechs Sportlerinnen und Sportler bekannt, die zur Auswahl stehen. Aber Achtung, Spoiler: Die weltweit bekannteste Schweizer Sportlerin ist nicht dabei. Richtig, Martina Hingis. Zur Erinnerung: Sie war die jüngste Nummer 1 im Frauentennis und insgesamt 209 Wochen an der Spitze, gewann 5 Grand-Slam-Titel im Einzel, 13 im Doppel und 7 im Mixed. Und an den Olympischen Spielen in Rio 2016 beglückte sie sich und die Sportnation Schweiz noch mit einer Silbermedaille im Doppel mit Timea Bacsinszky.

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