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Langlauf: Dario Cologna im EngadinWarum sich Cologna unverstanden und gering geschätzt fühlt

Der 34-Jährige ist in seiner finalen Athletenphase vom Mitfavoriten zum Aussenseiter geschrumpft. Er geht damit souveräner um als mancher Begleiter.

Ausgepowert nach den 15 km an der jüngsten WM: Dario Cologna.
Ausgepowert nach den 15 km an der jüngsten WM: Dario Cologna.
Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

Das Handy klingelte, Dario Cologna meldete sich – just nach dem Ende der Saison 14/15. Der Champion wollte dem Journalisten auch die Perspektiven aufzeigen. 7-mal hatte Cologna in jenem Winter von einem Weltcup-Podest winken können, was beachtlich, aber deutlich weniger als zu seinen besten Zeiten war: aussergewöhnliche 20-mal im Winter 11/12.

Cologna bat darum, das grosse Bild zu wahren: Er sei auch ein bisschen Opfer seines Erfolgs, weil man von ihm stets Topplätze erwarte. Dabei sagte er damals schon: «Die positiven Ausreisser früherer Jahre haben mir weitestgehend ­gefehlt.» Er fühlte sich in der Beurteilung damals schon – wie heute noch immer – teilweise gering geschätzt. Gerade von den Medien.

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