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Podcast zum Schweizer Fussball«Was beim FC Basel läuft, ist Absurdistan»

Warum sieht sich FCB-Besitzer Bernhard Burgener noch immer als Held? Wieso will David Degen den Club unbedingt kaufen? Und wie geht es jetzt im Machtkampf weiter? Antworten in unserem Podcast.

Es ist die vielleicht schlimmste aller möglichen Wendungen. Der Kampf um den FC Basel ist seit Montag ein Gerichtsfall. «Es ist eine Leistung, wie man einen vor ein paar Jahren noch gut geführten Club so an die Wand fahren kann», sagt Thomas Schifferle. Und fügt an: «Was in Basel derzeit läuft, ist Absurdistan.»

Und je mehr sich die beiden Kontrahenten ineinander verbeissen, umso mehr stellt sich die Frage: Warum wollen Bernhard Burgener und David Degen den FCB unbedingt besitzen? Darüber diskutieren wir in der aktuellen Ausgabe unseres Fussball-Podcasts. Unter anderem glaubt Oliver Gut, dass Burgener noch immer nicht die Hoffnung aufgegeben hat, «dereinst als gefeierter Held in den Sonnenuntergang zu reiten».

Ausserdem reden wir über die Rolle der Medien in diesem Übernahmekampf. Und wir können verraten, wie lange die Sitzung dauerte, an der der Verwaltungsrat der FC Basel Holding darüber diskutierte, an wen die FCB-Aktien gehen sollen: drei Minuten.

Ausserdem sind die Schweizer Nationalmannschaft und ihr Start in die WM-Qualifikation ein Thema. Und die Frage, ob die Schweiz die Weltmeisterschaft in Katar 2022 nicht grundsätzlich boykottieren sollte.

Wir freuen uns über Kritik, Streicheleinheiten oder Fragen, die wir in den kommenden Folgen gern beantworten. Die «Dritte Halbzeit» erscheint im Wochenrhythmus. Schreiben Sie uns hier in die Kommentare, via Instagram an dritte.halbzeit.podcast, melden Sie sich auf Twitter bei @razinger oder via E-Mail bei florian.raz@tamedia.ch.

47 Kommentare
    Hrh

    Die Lösung für alle Basler Probleme ist einfach. In Basel wird die Kirchensteuer ja nicht mehr vom Staat sondern von den Kirchen eingezogen. Nur noch eine Minderheit zahlt sie. Man könnte nun den FC Basel zur staatlich anerkannten religionsgemeinschaft erklären. Das entspricht ja bei den Basler Fans durchaus den tatsachen Dann könnte er von seinen Mitgliedern eine Steuer einziehen. Bei 100'000 Fans könnte man mit einer durchschnittlichen Jahressteuer von Fr. 200.- 20 Millionen einnehmen. Dann wären die Probleme gelöäst, es brauc hte keine AG mehr und die Club-Regentschaft wie auch Traiuner und Spieler könnten vom Volk gewählt werden.