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M1 im TestWas bringt Apples neuer Mac? 11 Antworten

Tim Cook schickt Intel in die Wüste und stattet die drei neuen 2020er-Macs mit einem selbst entwickelten Prozessor aus. Das sind die Auswirkungen für Nutzer.

Die drei im Herbst vorgestellten Macs rechnen mit dem neuen Prozessor: Das Macbook Air, das Pro und der Mac Mini rechts.
Die drei im Herbst vorgestellten Macs rechnen mit dem neuen Prozessor: Das Macbook Air, das Pro und der Mac Mini rechts.
Foto: PD

Was ist an den Macs eigentlich neu?

Den Unterschied macht diese unscheinbare Abkürzung: M1. Dahinter verbirgt sich Apples erster eigener Mac-Prozessor. Die letzten Jahre kamen in Apple-Computern jeweils dieselben Prozessoren von Intel zum Einsatz, die auch in vielen Windows-Computern stecken. Ähnlich wie beim iPhone, iPad und bei der Apple Watch setzt Apple nun neu bei den Mac-Computern auf eigene Prozessoren. Das Macbook Air, das Macbook Pro 13 und den Mac Mini gibt es neu mit einem M1-Prozessor.

Muss mich als Nutzer überhaupt interessieren, was für ein Prozessor in meinem Computer steckt?

Die Auswirkungen sind für Nutzer durchaus interessant: Der neue M1-Prozessor basiert auf der energieeffizienten ARM-Architektur, die bislang vor allem in Handys und Tablets zum Einsatz kam. Da der neue Prozessor mehr Rechenleistung pro Watt bereitstellt, ermöglicht er eine längere Akkulaufzeit. Gleichzeitig nimmt der M1 im Gehäuse weniger Platz ein, da er als «System on a Chip» (SoC) realisiert ist: Das bedeutet, dass alle Bauteile integriert sind. Bei der klassischen PC-Architektur sitzen neben dem Prozessor viele zusätzliche Bausteine auf der Hauptplatine, namentlich Grafik- und Soundausgabe, Netzwerk und Funkchips. Ein SoC ermöglicht entweder eine kompaktere Bauweise oder aber viel mehr Akkukapazität.

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