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Ringen um Gewerbe-MietenWas die Stadt kann, kann der Kanton auch. Oder auch nicht

Die SP will Gewerbler im ganzen Kanton bei den Mietzinsen unterstützen. Ob der Kantonsrat mitmacht, ist aber unklar.

Viele Gewerbler drohen in finanzielle Not zu geraten, wenn sie die Geschäftsmieten für die Zeit des Lockdown voll bezahlen müssen.
Viele Gewerbler drohen in finanzielle Not zu geraten, wenn sie die Geschäftsmieten für die Zeit des Lockdown voll bezahlen müssen.
Foto: Dominique Meienberg

In der Stadt Zürich haben sich Hauseigentümer und Mieter überraschend zusammengerauft: Zürich soll den Gewerblern, die unter den Corona-Massnahmen leiden, bei den Mieten helfen. Geplant ist ein Modell wie in den Kantonen Basel-Stadt und Solothurn: Verzichten die Vermieter freiwillig auf ein Drittel der Miete, teilen Mieter und Stadt den Rest hälftig.

Nun macht die SP auch im Kantonsrat Druck. Eine solche Lösung müsse nicht nur für die Stadt Zürich, sondern für den ganzen Kanton her, findet Markus Späth, Fraktionschef der SP im Kantonsrat. Viele KMU hätten «ein riesiges Problem», wenn sie den vollen Mietzins für die Zeit des Lockdown im Frühling zahlen müssten. Zwar hätten viele Vermieter ihre Forderungen einstweilen aufgeschoben – aber nachdem ein verbindlicher Mieterlass auf nationaler Ebene gescheitert ist, drohen zahlreichen Unternehmen empfindliche Nachforderungen. «Jetzt muss der Kanton Zürich einspringen», sagt Späth.

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