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Analyse zu Corona-MassnahmenWas Kriegsbomber mit Zürichs Corona-Strategie zu tun haben

Einst zählten Statistiker Schäden an Flugzeugen und lagen falsch. Heute zählen wir Infektionen und verabschieden Massnahmen. Und es hilft auch nicht. Was tun?

Um die Boeing F-17 Flying Fortress zu einer wirklich fliegenden Festung zu machen, hat man Einschusslöcher gezählt und dabei einen systematischen Fehler entdeckt.
Um die Boeing F-17 Flying Fortress zu einer wirklich fliegenden Festung zu machen, hat man Einschusslöcher gezählt und dabei einen systematischen Fehler entdeckt.
Foto: Getty Images

Der Kampf gegen Nazi-Deutschland war auch eine Materialschlacht. Ressourcen waren endlich, Kriegsmaterial teuer. Kampfmaschinen sollten Feindbeschuss so lange wie möglich aushalten. Während Panzer auch mit etwas dickeren Eisenschichten noch fahren, müssen Flugzeuge den aerodynamischen Gesetzen gehorchen. Ein Eisenklumpen fliegt schlecht. Das Dilemma von gut gepanzerten und trotzdem leichten Flugzeugen sollten damals Mathematiker der Columbia University in New York lösen.

Also begannen diese, aus dem Einsatz zurückkehrende Flugzeuge zu untersuchen. Jedes Einschussloch wurde vermessen und eingetragen. Und schon bald zeigte sich: Der Rumpf direkt unter den Flügeln sowie die Flügelspitzen wurden am häufigsten getroffen. Diese Stellen wurden daraufhin zusätzlich gepanzert.

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