Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen

Analyse zur Wahl in Sachsen-AnhaltWas Laschet aus dem Triumph lernen kann (und was nicht)

Der Weg ins Kanzleramt ist noch weit: Armin Laschet, Kanzlerkandidat von CDU und CSU, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen.
Der Wahlerfolg in Sachsen-Anhalt gehört allein ihm: Ministerpräsident Reiner Haseloff.
Will mit einem ambitionierten Reformprogramm die erste grüne Kanzlerin werden: Annalena Baerbock.
23 Kommentare
Sortieren nach:
    Karl Lukas

    Die AfD sammelte in der Vergangenheit viele Proteststimmen ein. Diese kann man aber nicht ewig halten; irgendwann muss echte Politik gemacht werden, der die Wähler folgen können, was bei einer derart heterogenen Wählerschaft kaum möglich ist.

    Sich für Klimaschutz und Gendern einzusetzen, ist einfach, solange man dies aus der geschützten Werkstatt heraus tun kann und die wirtschaftlichen Folgen nicht zu tragen hat. Die Pandemie hat gezeigt, wie schnell der Grat schmal wird, wenn Wohlstandverlust droht - insb. in einem Land, wo signifikante Bevölkerungskreise nur noch sehr wenig Luft nach unten haben. Der Höhenflug der Grünen dürfte gestoppt werden, wenn den Menschen bewusst wird, dass ihr Wahlprogramm vor allem viele Ziele definiert, aber sehr wenige Aussagen zur Finanzierung macht und man mit Religion alleine nicht das Klima retten kann.

    SPD und Die Linke haben sich nahezu vollständig von ihrer früheren Wählerschaft verabschiedet. Die Live Style Linken, wie Sahra Wagenknecht diejenigen nennt, die das Ruder übernommen haben, gehören zur privilegierten, urbanen Bildungselite und haben mit dem einfachen Arbeiter, der früher mal links gewählt hat, noch weniger gemeinsam als die AfD. Die beiden Parteien haben sich selbst komplett aus dem Rennen genommen, weil sie Ideologie und Symbolismus über alles stellen.

    Der Liberalismus hat in Deutschland schon lange einen schweren Stand und wird mit der FDP auch nicht besonders gut vertreten.

    Bleibt die CDU, Laschet hin oder her.