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Drei Jahre nach dem EklatWas macht eigentlich Claudia Nielsen?

Knall auf Fall warf die umstrittene SP-Stadträtin 2018 den Bettel hin. Danach tauchte sie ab und wollte nicht mehr reden – bis jetzt.

Claudia Nielsen ist in Zürich wieder aktiv, unter anderem in der Pfarrer-Sieber-Stiftung.
Claudia Nielsen ist in Zürich wieder aktiv, unter anderem in der Pfarrer-Sieber-Stiftung.
Foto: Anna-Tia Buss

2018 war kein schöner Frühling für Claudia Nielsen. Nach einem äusserst mühsamen Winter. Der Gegenwind für die Zürcher SP-Stadträtin wurde so stark, dass sie weniger als einen Monat vor den Wahlen ihre Kandidatur zurückzog. Grund war ein Bericht der Finanzkontrolle, der eine reglementswidrige Verwendung von Arzthonoraren aufzeigte. Die SP verlor den Sitz der Gesundheitsvorsteherin an Andreas Hauri (GLP).

Nielsen packte im Mai ihre Kisten im Stadthaus und ging wandern. Drei Monate lang. Auf der Grande Traversata delle Alpi vom Wallis über die piemontesischen Alpen bis ans Mittelmeer. «Als es dann im Herbst in den einfachen Hütten kalt und einsam wurde, hatte ich genug», sagt die heute 58-Jährige.

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