Zum Hauptinhalt springen

Jobcoach: StressreduktionWir müssen über unsere E-Mail-Sucht reden

Viele von uns lechzen nach dem schnellen Kick, den uns Mails verschaffen. Höchste Zeit, neue Strategien im Umgang mit ihnen zu erlernen.

Lost im Posteingang: Die Arbeit in unserem Mailaccount ist meist zu ineffizient und unstrukturiert.
Lost im Posteingang: Die Arbeit in unserem Mailaccount ist meist zu ineffizient und unstrukturiert.
Foto: Getty Images

Manchmal gibt es sie, diese Tage. An denen wir uns voller Zuversicht ans Pult setzen. Voller Energie, voller Motivation, voller Ideen. Heute werden wir unser Projekt voranbringen, unsere wichtige Aufgabe bearbeiten. Gleich! Nur noch kurz die Mails checken. Drei Stunden später: Wir stecken tief in der Inbox fest. Zwar befolgen wir meist die zehn Gebote des Selbstmanagements. Nur manchmal nicht. Und dann gibt es sie eben, diese Tage.

Der Grund: E-Mails sind wie Drogen. Das ist nicht übertrieben. Wenn wir eine E-Mail bearbeiten, löst dies jedes Mal ein Belohnungsgefühl aus. Ein kurzes, kleines Gefühl, etwas geschafft und erledigt zu haben. Gerade so stark, dass wir es gerne gleich nochmal hätten. Und nochmal.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.