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Mamablog: Elternfrage zum PollenalarmWas tun gegen Heuschnupfen?

Richtiger Zeitpunkt, Erfolgsaussichten und Tipps: Doktor Martina Frei erklärt die Hyposensibilisierung bei Allergien.

Eine Allergie jagt die nächste: Ein Drittel der pollengeplagten Kinder bekommt später auch noch ein allergisches Asthma.
Eine Allergie jagt die nächste: Ein Drittel der pollengeplagten Kinder bekommt später auch noch ein allergisches Asthma.
Illustration: Benjamin Hermann

Liebes Mamablog-Team, meine zehnjährige Tochter leidet seit drei Jahren massiv unter Heuschnupfen. Es gab sogar schon Tage im vergangenen Frühjahr, an denen wir nicht rausgehen konnten, weil ihre Augen so dick geschwollen waren und sie schwerfällig atmete. Wie ich gehört habe, soll eine Hyposensibilisierung wahre Wunder vollbringen. Können Sie eine solche empfehlen? Oder gibt es noch andere Alternativen, die meinem Kind das Leben erleichtern könnten?

Mit den Allergien bei Kindern ist das so eine Sache: Oft reagiert das Kind zunächst nur auf ein Nahrungsmittel allergisch. Mit den Jahren gesellen sich mehr Allergien hinzu, zum Beispiel auf Pollen. Etwa jedes achte Schulkind bei uns hat Heuschnupfen. Grob geschätzt bekommt ein Drittel der Kinder, die schon von den Pollen geplagt werden, später auch noch ein allergisches Asthma. «Etagenwechsel» nennen Allergologen diese Entwicklung, die man gern vermeiden möchte.

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