Zum Hauptinhalt springen

Dokuserie «Allen v. Farrow» Nur die Spitze des Eisbergs

Die HBO-Miniserie «Allen v. Farrow» geht den Vorwürfen gegen Woody Allen wegen Kindsmissbrauch nach. Sie bleibt einseitig. Weil sie recht hat?

«Allen v. Farrow» behandelt die Anschuldigungen gegen den US-Regisseur, die unter anderem von seiner Ex-Freundin Mia Farrow erhoben wurden (Aufnahme von 1985 in New York).
«Allen v. Farrow» behandelt die Anschuldigungen gegen den US-Regisseur, die unter anderem von seiner Ex-Freundin Mia Farrow erhoben wurden (Aufnahme von 1985 in New York).
Foto: Ron Galella Collection (Getty Images)

Nun ist es auch mit dem Leben von Woody Allen so weit gekommen, dass es «True Crime» geworden ist. Verantwortlich dafür ist die neue, vierteilige HBO-Dokuserie «Allen v. Farrow», deren erste Folge am Sonntagabend zu sehen war. Sie konzentriert sich auf Dylan Farrow, Adoptivtocher von Mia Farrow und Woody Allen, und deren Missbrauchsvorwürfe gegen den berühmten Regisseur aus New York. Was man zu wissen glaube, sagt sie in der einstündigen Episode, sei nur die Spitze des Eisbergs.

Worin dieser Eisberg bestehen soll, wird vorerst nicht klar, denn die Vorwürfe sind bekannt. Allen soll während seiner Beziehung zur Schauspielerin Mia Farrow Anfang der 90er die Tochter Dylan sexuell missbraucht haben. Erwähnt wird unter anderem, dass sich der Regisseur nur in Unterwäsche bekleidet in enger Umarmung mit ihr ins Bett gelegt haben oder sie dazu überredet haben soll, seinen Daumen zu lutschen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.