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Paare heiraten lieber im kleinen Kreis«Wedding unplugged» statt Riesenparty

Mit den besten Freunden statt mit zig Verwandten feiern: Die Pandemie verstärkt den Trend zu kleineren Hochzeitsfesten. Und immer mehr Paare heiraten ganz ohne Gäste.

Brautleute wünschen sich Kleidung, die sie auch nach der Vermählung tragen können – mit Sneakers kein Problem.
Brautleute wünschen sich Kleidung, die sie auch nach der Vermählung tragen können – mit Sneakers kein Problem.
Foto Getty Images/Tetra images RF

Der «schönste Tag im Leben» vieler Hochzeitspaare war im vergangenen Jahr vor allem eines: improvisiert. Lange vorauszuplanen, war nicht möglich, weil Braut und Bräutigam jederzeit mit neuen Corona-Regeln für den Tag X rechnen mussten. Oder damit, von heute auf morgen in Quarantäne geschickt zu werden. Manche Paare verschoben darum die Party um ein Jahr. Andere liessen sich standesamtlich trauen und luden nur eine Handvoll Gäste ein anstatt die ganze Verwandtschaft.

Und stellten erstaunt fest: So beinahe aus dem Stegreif zu heiraten, hat seine Vorteile. Viele empfanden ihre Vermählung zwar als unkonventionell, aber unvergesslich. Unter normalen Umständen wäre man vielleicht enttäuscht, wenn die Gäste den Imbiss nach dem Standesamt draussen auf Plastikhockern statt im edlen Restaurant einnehmen. Und auf den Hochzeitsfotos alle eine Maske tragen. Mais bon, es herrscht Pandemie, was ist da schon normal. Viele Paare schraubten also ihre Erwartungen herunter – und erlebten ihre Feier als überraschend persönlich und reizvoll.

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